Blumen arrangieren leicht gemacht: Die Geschichte der Blumenschere

Es klopft an der Tür und Du riechst den Duft von frischen Blumen. Du packst Dein Bouquet aus, entdeckst die Flower Card, sortierst Deine Blumen und greifst mit einiger Wahrscheinlichkeit nach dem Werkzeug Nummer Eins für Floristen, Gärtner, Winzer und Blumen-Fans: der Gartenschere.

Sie ist das Wichtigste beim Arrangieren Deiner Blumen – und vielleicht hast Du noch nie darüber nachgedacht, woher sie kommt und warum sie so ist, wie sie ist. Das wollen wir ändern! Hier kommt unsere Hommage an die Gartenschere, Rosenschere, Rebschere, Blumenschere – oder welchen Namen auch immer Du Deinem liebsten Werkzeug gibst.

„Sie ist eine Verlängerung Deiner Hand, man sieht tatsächlich die persönliche Note.“ – Teresa Collennette, Kuratorin der Ausstellung „The Secret Life of Scissors“ (bis 6. Mai) im London Fashion and Textile Museum*

Ob Du die Stiele bewusst kürzt oder sie beim Wasserwechsel schnell nachschneidest, am einfachsten und saubersten geht es mit der gebogenen Gartenschere. Aber wer hat sich dieses überlegene Design ausgedacht?

Die schräge Klinge

In den Unruhen der Französischen Revolution floh der Aristokrat Marquis Bertrand de Molleville (1744-1818) nach England, nachdem er (im Gegensatz zu Louis XVI und Marie Antoinette) der Guillotine knapp entkommen war.

Es heißt, er habe sich von der schrägen Klinge der Guillotine inspirieren lassen, als er die erste Gartenschere entwickelte. Das ursprüngliche Einsatzgebiet waren nicht Schnittblumen, sondern Rebstöcke. Ja ja, die Franzosen und der Wein ?

Viertausend Jahre Scheren-Geschichte

Die Erfindung der Schere selbst reicht noch viel weiter zurück, wahrscheinlich rund drei- bis viertausend Jahre, nach Mesopotamien. Zwei scharfe Klingen wurden durch ein gebogenes Stück Bronze verbunden. So wurden die Klingen zusammengedrückt und ließen sich manuell öffnen. Diese Art Schere wurde bis ins sechzehnte Jahrhundert verwendet, erst dann wurde die moderne Schere mit dem Drehpunkt erfunden.

Blumenpflege

Gartenscheren sind genial: Sie schneiden präzise die dünnsten Halme und die härtesten Äste Deines Bouquets. Gut gepflegt gleitet die Klinge sauber durch widerspenstige Zweige wie durch Butter.

Der saubere Schnitt ist entscheidend. Blumen nehmen über die Schnittstelle Nährstoffe aus dem Wasser auf. Ist der Schnitt nicht sauber, funktioniert der Blumenstiel wie ein verstopfter, ausgefranster Strohhalm: gar nicht. Mit der Gartenschere schneidest Du die Stiele an, ohne sie zu zerdrücken und zu beschädigen, das trägt entscheidend zu einer langen, üppigen Blüte bei.

Liebe Deine Schere

Genau wie Deine Blumen benötigt auch Deine Schere ein bisschen Liebe: Spüle sie nach jedem Gebrauch gründlich ab, verwende wenn nötig etwas Neutralreiniger. Trockne die Schere danach ab.

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