Blumen mit weiblichem Charme

Feminin. Anmutig. Stark!

Zarte Sommerblumen in Rosa, Violett und unschuldigem Weiß: Femininer geht es nicht. Die vier Schönheiten, die wir Dir diese Woche vorstellen, beweisen dabei recht eindrucksvoll, dass das Äußere auch mal täuschen kann. Denn hinter den filigranen Blütenblättern und sanften Farben stecken echte Power-Blumen!

Celosia plumosa (1)

Celosia nennen wir auf Deutsch Brandschopf und auch der botanische Name deutet in diese Richtung, er kommt vom griechischen Wort kileos und das bedeutet brennend. Diese Pflanze ist nicht nur mit einem zartrosa Schopf zu haben, sondern auch in kräftigen Farben wie Dunkelrot und Orange. Celosien haben eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Amarant und auch sie sind essbar. Beide Pflanzen gehören zur Familie Amaranthaceae, den Fuchsschwanzgewächsen.

Gladiolus 'Milka' (2)

Wenn es schon 'Milka' heißt, muss es eigentlich gut sein, oder? Die schöne Gladiole kommt im Farbton unserer liebsten Kuh daher und verschleiert mit der romantischen Farbe ihr heldenhaftes Erbe: Der Name Gladiole leitet sich vom lateinischen Wort gladius ab, ein Gladius ist ein Schwert. Im alten Rom sollen die siegreichen Gladiatoren mit Gladiolen überschüttet worden sein, in den Niederlanden kennt man sogar den Ausspruch „Tod oder Gladiolen“. Die majestätische Blume gehört passenderweise zur Familie der Schwertliliengewächse.

Symphoricarpos 'Magical Charming Fantasy' (3)

Diese Pflanze kennst Du noch aus Kindertagen, wenn auch unter anderem Namen: Die Gattung Symphoricarpos, auf Deutsch Schneebeeren, bringen den Knallerbsenstrauch (Symphoricarpos albus) hervor. Du erinnerst Dich? Man klaut die weißen Beeren von Nachbars Hecke, wirft sie mit Karacho auf die Straße und freut sich über das Geräusch, wenn sie platzen. Heute sind wir etwas älter und vielleicht sogar ein bisschen vernünftiger, also gibt es die Schneebeere jetzt nicht als Spielzeug, sondern als stimmungsvolle Ergänzung in Deinem Bouquet.

Lysimachia (4)

Die feenhafte Lysimachia bezaubert mit vielen kleinen weißen Blüten. Wegen des anmutig geschwungenen Blütenstandes wird sie im Englischen auch Gooseneck, Gänsehals, genannt. Auf Deutsch haben wir einen weniger klangvollen Namen: Gilbweiderich. Tatsächlich ist die gewöhnliche Form der Pflanze gelb. Und sie kann mehr als nur hübsch aussehen: Benannt wurde die Gattung nach Lysimachos, Feldherr und Diadoche des großen Alexander. Er soll den Gilbweiderich entdeckt und an einen wütenden Bullen verfüttert haben, woraufhin das Tier lammfromm wurde. Sagt zumindest die Legende.

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