Ganz schön beeindruckend: Unsere Sommerblumen

Amaryllis, Helenium, Callistephus, Carthamus

Diese Woche stellen wir Dir vier Blumen aus unseren aktuellen RESORT-Bouquets vor. Und diese vier sind nicht einfach nur schön anzusehen, nein, sie sind auch wirklich beeindruckend. Hier kommen ihre Geschichten:

Amaryllis belladonna (1)

Schon der Name klingt wie eine Symphonie: Amaryllis belladonna; die Belladonna-Lilie aus Südafrika. Vielleicht kennst Du noch eine andere Pflanze mit ähnlichem Namen: Atropa belladonna, die Schwarze Tollkirsche. Beiden ist der schöne Name gemeinsam – und beiden die Giftigkeit. Die Tollkirsche wurde früher von Frauen eingesetzt, um die Pupillen zu vergrößern und damit schöner und verführerischer zu werden – eine bella donna eben. Ihre Inhaltsstoffe werden heute in der Medizin eingesetzt. Amaryllis hat keinen medizinischen Nutzen; aus ihrem Extrakt wurde allerdings Pfeilgift gewonnen. Stell die schöne Pflanze so auf, dass Kinder und Tiere sie nicht erreichen können.

Helenium 'Kanaria' (2)

Helenium soll nach Helena benannt worden sein, deren Entführung der Sage nach den Trojanischen Krieg auslöste. Sie soll die schönste Frau auf Erden gewesen Zeit; eine wahre bella donna, der die Männer reihenweise zu Füßen lagen. Helenium, auf Deutsch Sonnenbraut, verblasst fast etwas im Schatten der Legende. Aber nur fast! Die Blume ist zwar nicht die spektakulärste, aber das Sonnengelb der Blüten ist einfach umwerfend!

Callistephus chinensis 'Matsumoto' (3)

Ja, Callistephus chinensis stammt ursprünglich aus dem fernen Osten; die Blume wird bei uns allerdings so verbreitet angepflanzt, das man sie fast als Einheimische bezeichnen könnte. Wir in Deutschland nennen sie Sommeraster und kultivieren sie schon seit dem 18. Jahrhundert. Eine lange Zeit? Nein. In China ist sie seit über 2.000 Jahren in Kultur.

Carthamus tinctorius (4)

Eine Blume, die man einfach streicheln will: Carthamus tinctorius, die Färberdistel. Genau wie Helenium und Callistephus gehört sie zur Familie der Korbblütler. Färberdisteln wurden schon in der Antike verwendet – zum Färben, zur Gewinnung von Öl und zu medizinischen Zwecken. Mit dem Römern kam die Pflanze nach Mitteleuropa und ist uns bis heute als Zier- und Nutzpflanze erhalten geblieben.

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