Inspiration für 2018 – 5 Lifestyle-Konzepte aus aller Welt

Von Dänemark über Japan zur traditionsreichen Kunst des Yoga: Wir haben uns verschiedene Lebensweisen angeschaut, um 2018 gesünder, glücklicher und entspannter anzugehen.

Ikigai

„Ikigai ist individuell; es spiegelt das innere Selbst eines Individuums wieder und drückt es sehr wahrheitsgetreu aus.“ – Noriyuki Nakanishi, Osaka Universität

Beim Ikigai geht es im Grunde darum, seine Aufgabe im Leben zu finden, etwas Erfüllendes zu tun und seinen „Lebenssinn“ zu erfassen. Das könnte im Bereich der Arbeit liegen, der Familie oder etwas anderem. Auf dieses Konzept wird oftmals das lange Leben der Japaner zurückgeführt. Jeder hat ein persönliches Ikigai. Es ist eine recht komplexe Kombination aus einer geliebten Tätigkeit, einer Tätigkeit, die einem gut gelingt, mit der man Geld verdienen kann und etwas, was die Welt braucht. Dies ist nur eine sehr vereinfachte Schilderung. Tatsächlich dauert es Jahre, sein Ikigai zu finden und viele finden es erst im Alter. Es ist hochindividuell und es müssen nicht alle Aspekte zutreffen. Zum Beispiel gaben in 2010 nur 31% der Japaner an, ihre Arbeit sei ihr Ikigai.   

Okinawa im Süden Japans wird häufig auf der Suche nach Antworten auf dem Weg zum Ikigai besucht. Die Bevölkerung der Insel hat einen überdurchschnittlich hohen Anteil an Bewohnern, die über 100 Jahre alt sind. Ikigai ist in ihren Leben tief verwurzelt. Diese Menschen wissen, was ihre Aufgabe im Leben ist, und setzen sie um. Das Ikigai einer Person ist nicht in Stein gemeißelt und kann sich im Laufe des Lebens ändern.

Ikigai ist übrigens eine der Inspirationsquellen für FLOW, der neuen Bouquet-Kollektion von bloomon.  

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Yoga

„Das wichtigste, was Du für Yoga brauchst, sind Dein Körper und Dein Geist.“ – Rodney Yee, berühmter amerikanischer Yogalehrer

Yoga floss in den Mainstream als Fitnesstrend ein, nachdem Madonna und Geri Halliwell in den 90ern auf den Straßen Londons mit Yogamatten von Paparazzi abgelichtet wurden. Jedoch geht es dabei um viel mehr als darum, Deine Bauchmuskeln zur Bikinisaison zu straffen. Yoga ist eine Kombination aus Übungen und Gewohnheiten, welche Deinen Geist, Deinen Körper und Deine Seele mit einbeziehen. Yoga stammt aus dem alten Indien. Es gibt eine Vielzahl verschiedener Schulen, die den Gedanken von Yoga lehren. Bei den teils akrobatischen Übungen, den Asanas, liegt der Fokus ebenso auf der Atmung wie auf der Bewegung. Du hörst in Dich hinein und konzentrierst Dich auf Dich selbst. Die Gesellschaft lässt uns glauben, dass nur die äußeren Sachen uns glücklich machen können. Im Gegensatz dazu steht das Prinzip von Yoga, welches besagt, dass Du in Dich hineinschauen musst, um glücklich zu werden. Was für ein Jammer, dass wir uns voll und ganz darauf konzentrieren müssen, das Gleichgewicht zu halten, während wir den nach unten schauenden Hund üben…

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Buddhismus

„Frieden kommt aus dem Inneren. Suche ihn nicht im Außen.” – Buddha

Vor über 2.500 Jahren erlangte Siddharta Gautama, der Buddha, in Indien Erleuchtung. Er teilte seine Weisheit mit seinen Mitmenschen, damit auch sie Erleuchtung erlangen könnten. Was er lehrte, nennen wir heute Buddhismus.

Der Buddhismus geht davon aus, dass wir alle so lange wiedergeboren werden, bis wir unsere Lektionen gelernt haben und für die Erleuchtung bereit sind. Jede Wiedergeburt bedeutet Leid – das wird uns allen montags morgens im Berufsverkehr bewusst. Um aus dem Kreislauf der Wiedergeburten zu entkommen, müssen wir in unseren Leben vor allem Mitgefühl und Weisheit entwickeln. Beides hilft uns nicht erst im nächsten Leben, sondern sofort. Eine mitfühlende Haltung gegenüber Deinen Mitmenschen und Deiner Umwelt wird in erster Linie Dir selbst gut tun. Nimm es nicht persönlich, wenn Dein Kollege wieder mal fies zu Dir war. Probiere es stattdessen mit Mitgefühl. Hatte er vielleicht selbst einen stressigen Morgen? Versuche es und sei gespannt, was die mitfühlende Haltung der Buddhisten in Deinem Leben verändert.

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Hygge

„Lebe Dein Leben heute, als gäbe es morgen keinen Kaffee.” – Meik Wiking, Autor des Buches Hygge – ein Lebensgefühl, das einfach glücklich macht

Hygge explodierte 2016 als der neuste heiße Lifestyle-Trend. Nordisch-inspirierte Hipster schossen hervor, wir kauften irrsinnig viele Kerzen und wir tranken keinen Glühwein mehr – sondern Gløgg. In Dänemark, wo das Konzept ursprünglich herkommt, ist es kein Trend: Hygge liegt den Dänen im Blut und ist ein fester Bestandteil ihrer Kultur. Es ist mehr als nur heiße Getränke, Decken und Gemütlichkeit. Es geht darum, Dinge zu tun, die man genießt und Zeit mit seinen Liebsten zu verbringen, während man sich in Ruhe und Geborgenheit befindet. Meik Wiking, der gleichzeitig der CEO des Happiness Research Institute in Kopenhagen ist, erklärt:

„Wir sind soziale Wesen und die Wichtigkeit dessen kommt klar zutage, wenn man die Zufriedenheit, die Menschen in einer Beziehung verspüren, mit ihrer Gesamtzufriedenheit mit dem Leben vergleicht. Die wichtigsten sozialen Beziehungen sind enge Beziehungen, die es einem erlauben, Erlebnisse mit anderen zu teilen und in welchen man das Gefühl hat, verstanden zu werden. Dort, wo man seinen Gedanken und Gefühlen freien Lauf lassen kann. Wo man Unterstützung geben und im Gegenzug erhalten kann. Mit einem Wort: hygge.”

Vergiss nicht: Dänemark ist jedes Mal der Spitzenreiter in den Umfragen zum glücklichsten Land der Welt.

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Lagom

„Lagom: Nicht zu viel, nicht zu wenig, sondern perfekt.” - Ella Frances Sanders – Internationale Bestellerautorin und Illustratorin von Lost in Translation

Lagom ist ein weiteres Konzept aus Skandinavien. Übersetzt aus dem Schwedischen bedeutet es etwa: „nicht zu wenig, nicht zu viel” – oder „gerade richtig“. Das Konzept wird auf alles – von Essen und Getränken zu den Meilensteinen im Leben eines Menschen – angewandt. Etwas ist nicht lagom, wenn es zu extravagant oder knallig ist. Oder wenn Du in einer extravaganten und knalligen Weise darüber sprichst. Die allgemeine Sichtweise aufs Leben kreist um Bescheidenheit, darum, dass niemand besser ist als jemand anderes. Du wirst in Schweden keine Komplimente dafür erhalten, wenn Du Deine neue Rolexuhr spazieren trägst oder darüber redest, wie viel Dein letztes Auto gekostet hat. Ein bisschen mehr lagom könnte uns wohl allen nicht schaden.

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