Origami: Kleine Auszeit für Geist und Seele

Der Tag war mies, es warten tausend unerledigte Kleinigkeiten auf Dich, an Entspannung ist nicht zu denken und jetzt ist auch noch die Kaffeemaschine kaputt gegangen? Atme dreimal tief durch und schnapp Dir ein Stück Papier: Origami, die japanische Kunst des Papierfaltens, feiert gerade ihr Comeback. Mach den Computer aus, leg das Handy weg und lass Deine Hände wunderbare Kostbarkeiten erschaffen: Papierfalten ist genau die Auszeit vom Alltag, die Du brauchst!

Origami ist eine uralte Kunst, die nur ein Stück Papier und zwei Hände erfordert. Mehr nicht. Die wohl bekannteste Origami-Figur ist Orizuru, der japanische Kranich. In Japan galt der Kranich als mystisches Wesen, das über 1.000 Jahre alt wird. 1.000 gefaltete und sorgfältig aufgefädelte Papierkraniche nennt man Senbazuru. Sie sind ein beliebtes Geschenk und sollen sogar Wünsche erfüllen.

Symbol des Friedens

Die 1.000 Origami-Kraniche wurden durch die Geschichte von Sadako Sasaki weltweit bekannt. das Mädchen war gerade einmal zwei Jahre alt, als seine Heimatstadt Hiroshima 1945 von Atombomben getroffen wurde. Im Alter von 11 Jahren wurde bei Sadako Leukämie diagnostiziert, wahrscheinlich ausgelöst durch die Strahlung. Sie verbrachte mehrere Monate im Krankenhaus und faltete Kraniche aus allen möglichen Papierstücken. Es waren weit über 1.000, doch leider ging ihr Wunsch nach Genesung nicht in Erfüllung. Sadako hat den Papierkranich zum Friedenssymbol und zum Hoffnungsträger für eine Welt ohne Atomwaffen gemacht.

Achtsamkeit

Ob Du ein Papierschiffchen, eine schöne Blüte oder den klassischen Kranich faltest: Origami ist eine wunderbare Möglichkeit zur Ruhe zu kommen und die Anspannung des Tages hinter Dir zu lassen. Während Du sorgfältig eine Falz nach der anderen setzt, bringst Du Dinge in Ordnung. Nimm Dir für jeden Schritt Zeit, begehe ihn in Ruhe und sei ganz bei der Sache, im Hier und Jetzt. Zum Falten benötigst Du Deine Hand-Auge-Koordination, Deine feinmotorischen Fähigkeiten und eine gehörige Portion Konzentration – genau darauf freut sich Dein Gehirn nach einem stumpfen Arbeitstag im Büro!

Einfach anfangen

Auch als Origami-Anfänger ist der Kranich kein allzu großes Problem, Anleitungen gibt es zu Hauf. Wie wäre es statt des majestätischen Vogels mit einem Vasen-Cover aus Papier für Deine Trockenblumen? Limonium sinuatum oder Trachelium eignen sich hervorragend zum Trocknen und bekommen in der DIY-Vase den perfekten Platz. Vergiss nicht, uns das Ergebnis zu zeigen! Poste Bilder Deiner kleinen Kunstwerke auf Facebook, Instagram oder Pinterest mit dem Hashtag #bloomon.

DIY: Verwandle Deine Vase mit Papier

Wähle ein schönes Papier aus. Entscheide Dich für einen etwas stärkeren Bogen in Deiner Lieblingsfarbe.

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Biege Deinen Papierbogen um eine Vase in der passenden Größe, zum Beispiel eine unserer Mini-Vasen (Jetzt bestellen), und schneide Dein Papier zu. Wir verwenden einen Bogen in der Größe 18 x 42 cm.

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Zeichne über die gesamte Fläche horizontale und vertikale Linien, die immer den gleichen Abstand zueinander haben. Im Beispiel sind es 6 cm. Experimentiere ruhig mit verschiedenen Abständen! Zeichne im nächsten Schritt diagonale Linien durch die Schnittpunkte.

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Falte das Papier erst entlang der horizontalen Linien, sodass die gezeichneten Linien außen auf der Falz liegen. Dann entlang der diagonalen Linien, sodass die gezeichneten Linien innen liegen. Klebe die kurzen Seiten zusammen, die vorgezeichneten Linien liegen innen. Stülpe Dein Schmuckstück über die Vase – fertig!

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