Pfingstrosen: Was Du schon immer wissen wolltest

Neun Fakten und Tipps, die Du garantiert noch nicht kennst

Was wir am Frühling am meisten lieben – neben den warmen Sonnenstrahlen? Pfingstrosen! Ihre Saison ist kurz, der Blütenrausch dafür umso betörender.

Was wolltest Du schon immer über die Königin des Frühlings wissen? Hier kommen neun spannende Fakten!

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1. Mehr als nur Worte

Die verführerisch duftenden Blüten der Pfingstrose sind der Inbegriff der Romantik. In der Floriographie, der Sprache der Blumen, steht die Pfingstrose für wahre Liebe, Ehre und Schönheit. Sie gilt als gutes Omen für die Ehe.

2. So kurz, so schön

Pfingstrosen sind mehrjährige Pflanzen, die nur einmal im Jahr blühen. Je nach Sorte und Standort liegt die Blütezeit zwischen April und Juni.

Jede Blüte blüht nur etwa fünf bis sieben Tage. Wenn Deine Pfingstrose bei Dir ankommt, ist die Knospe noch geschlossen. Bald wird sie sich zu einer riesigen Blüte entfalten und einige Tage später musst Du Dich schon wieder von ihr verabschieden, während die anderen Blumen in Deinem Bouquet noch munter weiterblühen.

Du kannst die Blüte ein wenig verlängern, indem Du die Pfingstrose relativ kühl und nicht direkt in die Sonne stellst.

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3. Winzig? Riesig!

Damit unsere Blumen lange frisch bleiben, liefern wir sie vor der Blüte aus. Lass Dich von der kompakten Pfingstrosenknospe nicht täuschen. In ihr verbergen sich unzählige Blütenblätter, der Durchmesser der geöffneten Blüte kann weit über zwanzig Zentimeter betragen – also etwa die Größe eines Broccoli- oder Blumenkohlkopfes.

Stelle sicher, dass Deine Pfingstrose auch in voller Blüte genug Platz hat, um ihre ganze Schönheit zu entfalten.

4. Heilende Kraft

Der botanische Name Paeonia geht auf den Götterarzt Paian aus der griechischen Mythologie zurück. Mit der Pfingstrose soll er den verwundeten Pluton geheilt haben. Im Mittelalter war die Pfingstrose als Gichtrose bekannt, sie sollte die unterschiedlichsten Beschwerden lindern. In der Traditionellen Chinesischen Medizin und der Homöopathie wird sie heute noch verwendet.

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5. Langes Leben

Welch eine Ironie der Natur: Die Blüten der Pfingstrose blühen nur wenige Tage – doch die Pflanze selbst kann unter guten Bedingungen leicht ein Menschenleben überdauern: Pfingstrosen erreichen ein Alter von über hundert Jahren.

6. Zuckersüß

Wenn Du die Pfingstrose anfasst, bekommst Du eventuell klebrige Finger. Das ist der süße Nektar, den die Pflanzen produzieren. Manchmal öffnen sich Pfingstrosen nicht richtig, weil die Blütenblätter durch den Nektar verklebt sind.

Zeit für Erste Pfingstrosen-Hilfe! Gärtner Niels Molenaar empfiehlt: “Halten Sie die noch geschlossenen Knospe unter einen weichen Strahl lauwarmes Wasser. Die Knospe sollte dabei so tief gehalten werden, dass das Wasser nicht durch die dichten Blütenblätter fließen kann. Die Chancen stehen gut, dass die Blume in zwei bis drei Tagen voll erblüht.“

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7. Betörender Duft

Pfingstrosen gibt es in fast allen Farben, außer Blau, und mit ganz unterschiedlichen Duftnoten. Man sagt, die früh blühenden Sorten duften intensiver, die später blühenden etwas zarter. Die Duftnoten der Pfingstrosen reichen von Rosenduft über Zitrus-Nuancen bis hin zu kräftigen Moschus-Aromen.

8. Gigantische Auswahl

Pfingstrosen-Freunde haben die Qual der Wahl: Die Familie Paeoniaceae umfasst rund 1.500 Sorten. Unter ihnen gibt es sowohl gefüllte als auch ungefüllte – und einige ändern im Erblühen sogar die Farbe ihrer Blütenblätter!

9. Die verborgene Nachricht

Zu guter Letzt trägt jede Pfingstrose eine ganz besondere Nachricht: „Versuche stets mit Ehre und Respekt zu handeln. Scheue Dich nicht, Deine Fehler einzugestehen und teile Deine Liebe mit so vielen wie möglich.“ Dem können wir nichts mehr hinzufügen.

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