So sorgen Blumen für bessere Laune

Pflanzen sind Heiler in Grün, das wusste schon Hildegard von Bingen.

Tatsächlich beeinflussen nicht nur Heilkräuter unsere Gesundheit: Auch Schnittblumen und Topfpflanzen wirken sich positiv auf unsere Stimmung und die mentale Verfassung aus.

Aus mehreren Studien geht hervor, dass frische Blumen das Wohlbefinden positiv beeinflussen. Diejenigen, die Blumen geschenkt bekommen oder regelmäßig ein Bouquet zu Hause haben, sind demnach weniger ängstlich und depressiv. Sie sind ausgeglichener und mit ihrem Leben zufriedener.

Aber wie genau beeinflussen Blumen unsere Stimmung und unser Leben?

1. Denksport

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Untersuchungen ergaben, dass Angestellte eine bessere geistige Leistungsfähigkeit zeigen, wenn am Arbeitsplatz Topfpflanzen oder frische Blumen stehen. Sie werden kreativer, das Gehirn scheint schneller zu arbeiten und die Angestellten zeigen dadurch bessere Problemlösefähigkeiten.

Wir verbringen viel Zeit im Job – oft mehr als zu Hause. Wieso gönnen wir uns also im Büro nicht auch den kleinen Luxus frischer Blumen? Nicht nur, weil sie die Leistungsfähigkeit steigern. Sondern auch, weil sie so ein schöner Anblick zwischen all den E-Mails und Tabellen sind.

2. Träum süß!

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Das ist sicher jedem schon mal passiert: Du hast schlecht geschlafen und quälst Dich völlig übermüdet durch den Tag. Nun, Schlafstörungen können Blumen zwar nicht heilen. Doch sie können beim Entspannen helfen: Der Duft von Lavendel zum Beispiel kann den Blutdruck und den Puls senken und so zur Beruhigung vor dem Schlafengehen beitragen. Alle Grünpflanzen nehmen Kohlendioxid aus der Luft auf und wandeln es in Sauerstoff um. So verbessern sie die Luftqualität in Deinen Räumen.

Unser Tipp: Lass eine Friedenslilie in Dein Schlafzimmer einziehen. Sie neutralisiert neben Kohlendioxid zum Beispiel auch Formaldehyd-Dämpfe. Mit dieser Reinigungsfunktion kann sie Deinen Schlaf verbessern.

3. Vergissmeinnicht?

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Rosmarin schmeckt hervorragend zu Kartoffeln oder Kürbis, hat wunderschöne bläuliche Blüten – und soll die Merkfähigkeit verbessern. Das ergab eine Untersuchung aus dem Jahr 2005.

Die Teilnehmer wurden in drei Gruppen aufgeteilt und in drei Räume gebracht. Ein Raum duftete nach Lavendel, einer nach Rosmarin und der dritte hatte keinen bestimmten Geruch. Die Probanden sollten sich Gegenstände im Raum merken. Später wurde abgefragt, an welche Gegenstände sich die Teilnehmer erinnerten. Die Rosmarin-Gruppe schnitt am besten ab, die Lavendel-Gruppe bedeutend schlechter. Wahrscheinlich waren letztere durch den Duft so entspannt, dass sie gar nicht auf die Gegenstände geachtet haben ...

4. Farbtherapie

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Bist Du mal zur Tulpenblüte in Holland gewesen? Mal abgesehen von den vielen Touristen zwischen den Beeten, hast Du hier ganz sicher gemerkt, wie das Meer der Farben Deine Laune hebt.

Farben können Stimmungen auslösen und verstärken. Diesen Effekt kannst Du ganz bewusst einsetzen, indem Du mit frischen Blumen zu Hause und am Arbeitsplatz die leuchtende Farbakzente setzt. Wie wäre es mit ein paar blauen Blüten? Diese Farbe regt nämlich die Kreativität an.

5. Finde den Sinn

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Einen Garten, ein kleines Beet oder eine einzige Topfpflanze zu hegen und zu pflegen, schenkt ein Gefühl von Sinnhaftigkeit, das sich positiv auf das Selbstwertgefühl auswirken kann. Pflanzen wachsen und gedeihen zu sehen, macht uns bewusst, dass wir Teil eines größeren Ganzen sind.

Vielleicht hast Du einen kleinen Garten, den Du bepflanzen kannst? Ansonsten kannst Du ein paar Blumenkübel auf den Balkon stellen oder Dir drinnen mit Zimmerpflanzen eine grüne Oase schaffen. Übrigens: Auch ein Bouquet braucht Pflege und Zuwendung. Damit Dir Deine Schnittblumen möglichst lange Freude bereiten, haben wir hier praktische Tipps & Tricks für Dich zusammengestellt.

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