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7 Fakten über Tulpen, die Dich in Frühlingsstimmung bringen

2023-01-01

Januar ist der offizielle Start der weltweiten Tulpensaison! Der Tulpentag wird jeden dritten Samstag im Januar in Amsterdam gefeiert. Wir haben für Dich sieben Fakten über den wunderschönen Knollen-Liebling zusammengestellt.

Das Goldene Zeitalter

In den Niederlanden des 17. Jahrhunderts waren Tulpen wertvoller als Gold. Ursprünglich wurden sie aus dem Osmanischen Reich nach Europa eingeführt und zwar, als der Botschafter der Republik der Sieben Vereinigten Provinzen (heute die Niederlande) einen Strauß nach Wien sandte. Die farbintensive Blume gewann schnell an Beliebtheit in Europa. Sie war ein derart begehrtes Gut, dass ihr Wert den mancher Häuser überstieg (Ach, wenn bloß heutzutage Immobilien ein Bündel Blumen kosten würden). Gleichzeitig stand das Land auf der Schwelle zu seinem Goldenen Zeitalter, weshalb Tulpen zum Symbol für Wohlstand wurden. Ihre Begehrtheit gipfelte im sogenannten Tulpenfieber oder  der Tulpenmanie. Das Zeitalter diente auch als Vorlage für den Spielfilm Tu*lpenfieber *aus dem Jahr 2017 mit der Oscarpreisträgerin Alicia Vikander.

Abraham Mignon, 1660 – 1679

Namensspiel

Das Wort „Tulpe“ soll dem alten persischen Wort für Turban, „Tulipan“, entstammen, was mit ihrer Formähnlichkeit zu erklären ist. Einer anderen Theorie zufolge, wurden Tulpen nach dem Turban benannt, weil Männer im Osmanischen Reich einen Tulpenstängel in ihren Turbanen trugen. In jedem Fall ist die Vorstellung ein Augenschmaus.

Echtes Blau

Tulpen gibt es in fast jeder vorstellbaren Farbe – außer in echtem Blau. Manche Tulpen sind fast blau, aber in Wirklichkeit ist das nur eine Violettnuance. Eine Tulpenart mit einer wahrhaft bemerkenswerten Farbe ist die „Königin der Nacht“, eine tiefviolette Blume, deren Farbton so dunkel ist, dass sie beinahe einen Blick zurückwirft. Sie ist das Resultat jahrelanger Züchtung mit dem Ziel, einen Schwarzton zu bekommen.

Tulpen sind der neue Lollo Rosso – und Zwiebeln?

Ein neuer Salat mischt die Stadt auf! Tulpen sehen nicht nur gut aus, sondern sollen auch gut schmecken. Und es ist wahr: Manche Tulpenblüten sind essbar. Ihr Geschmack erinnert an Salat mit einer Pfeffernote. Wusstest Du außerdem schon: In manchen Salatrezepten können bestimmte Tulpenknollen Zwiebeln ersetzen.

Eine Blume sagt mehr als 1000 Worte…

Selbstverständlich haben verschiedene Tulpenarten und -farben verschiedene Bedeutungen. Allgemein steht die Blume für Frühling und Liebe. Solltest Du es einmal richtig ernst meinen, dann kannst du mit roten Tulpen

Liebe kundtun. Und wenn Du im Gegenteil etwas glattzubügeln hast? Dann sind weiße Tulpen die richtige Wahl. Für alle anderen Fälle: Orange steht für Energie und Enthusiasmus. Hier lassen wir Deiner Fantasie freien Lauf.

Hans Bollongier, 1639

You Can’t Dutch This

Die Niederlande sind tatsächlich der größte Produzent einer der beliebtesten Frühlingsblumen. 2017 züchteten und exportierten sie rund 2 Millionen Knollen. Die Niederlande sind mit einem Marktanteil von 44% gleichzeitig der weltweite Spitzenreiter im Blumengeschäft. Und 77% des weltweiten Knollenhandels kommt aus dem Lande der Windmühlen und der Stroopwaffeln, welcher zum größten Teil – ja, richtig – aus Tulpen besteht.

Was lange währt…

Es gibt ca. 150 Tulpenarten und über 3.000 Sorten weltweit. Manche sind auf natürliche Weise entstanden, andere wurden für den Genuss der Sinne speziell gezüchtet. Neue Arten werden kontinuierlich herausgebracht. Sollte Dir nun eine Idee für ein tolles Tulpendesign in den Sinn kommen, wirst Du eine Weile warten müssen. Zwischen dem erstmaligen Anbau bis zum fertigen Produkt im Sortiment des Gartenmarkts vergehen über 20 Jahre. Was lange währt, wird endlich gut, können wir da nur sagen.

Jan Jacob Goteling Vinnis, 1831 – 1900

Bonus: Kennst Du schon Rebel Yellow?

Oh yeah! Nach langer Arbeit hat bloomon eine eigene Markentulpe auf den Markt gebracht. Die zarte Blume mit gelb gefiederten Blüten haben wir Rebel Yellow getauft.

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